Presseinfo Heinz im Sinn & the Geteiltdurchs

2016 - Alle Männchen werden prüderDie Geschichte der Band beginnt 1999 im Kulturraum „Raststätte“ in der Aachener Lothringerstraße, wo Gerhard Horriar eines Abends eine humoristische Soirée unter dem Motto Vakante Genies veranstaltete. Die Mischung aus komischen Texten und zotigen Liedern kam beim Publikum derart gut an, dass aus der Programmidee Vakante Genies schnell ein Gruppenname wurde. Neben Horriar kasperten zunächst Michael Stetter und Jo Siemon, später dann noch Mathias Wien und Hartmut Heil durch etliche „Genies-Programme“. Da das Publikumsinteresse stetig wuchs, fanden die Programmpremieren irgendwann nicht mehr in der Raststätte, sondern im wesentlich größeren – alten – Jakobshof statt.  Schräge Veranstaltungstitel wie „Für dich immer noch Magritte, du Schwuchtel!“ oder „Langerwehe, kurzer Sinn“ und respektlose Lieder wie das legendäre „Kinderbergwerk“ trugen dabei nicht unwesentlich zum einsetzenden Kult um die fünf Herren bei. Die erste CD Kraut vergeht erschien dann im Jahr 2003.

Drei Jahre später verließ Hartmut Heil die Gruppe, was zunächst zu deren Auflösung führte. Jedoch bereits ein Jahr später gründeten die vier „Restgenies“ unter dem Namen Heinz im Sinn & the Geteiltdurchs ihr neues Projekt. Außer den jährlichen großen Programmpremieren standen nun auch andere Formate auf der Agenda, beispielsweise eine unangekündigte Bushäuschen-Tour durch die Vordereifel, bei der die Herren an den idyllischsten Haltestellen der Gemeinden Kornelimünster, Sief, Roetgen und Woffelsbach erstaunte Anrainer und Fahrgäste ungefragt musikalisch berieselten. Nachhaltigen Eindruck hinterließ auch die Zusammenarbeit mit dem Aachener Studentenorchester, bei der unter der musikalischen Leitung von Benedikt Eschbach etliche sinfonische Fassungen der seltsamen Heinz-Songs entstanden. Zwei große Konzerte 2011 und 2013 in der Aula der RWTH mit dem Titel Ach so,sprach Zarathustra waren das Ergebnis. 2015 schließlich besannen sich die Mitglieder der Band auch wieder auf ihre Qualitäten als Texter und präsentierten erstmals einen beinah musikfreien satirischen Jahresrückblick unter dem Titel Jahr &Amen. Auch für Ende dieses Jahres ist ein solches Programm geplant.

Im Frühjahr 2015 erschien das lang erwartete „Weise Album“, das es prompt unter die Top 20 der Liederbestenliste brachte. Kein Wunder, stellt es doch unter Beweis, dass die Band musikalisch im Pop, Reggae und Rock ebenso zu Hause ist wie im Couplet- und Balladenfach. Im Vordergrund stehen aber immer die witzigen, wortspielerischen und oft kalauerbeladenen Texte. Wer hintergründig-albernen Humor à la Robert Gernhardt, Insterburg & Co. oder Joint Venture mag, ist bei Heinz im Sinn & the Geteiltdurchs gut aufgehoben.